Was bedeutet es eigentlich, freundlich mit sich selbst zu sein? Und warum ist das so wichtig?
Selbstmitgefühl bezeichnet die Fähigkeit, sich auch in schwierigen Zeiten mit Verständnis, Nachsicht und Wärme zu begegnen – sich selbst die beste Freundin oder der beste Freund zu sein. Gerade in einer Zeit, die von gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen wie Kriegen, Klimakrise oder vielfältigen Unsicherheiten geprägt ist, erleben viele Menschen Belastungen, bewusst oder unbewusst. Nicht jede*r empfindet diese Herausforderungen gleich, doch sie wirken in unser Denken, Fühlen und Handeln hinein.
Hinzu kommen die Zwänge des Alltags, die uns häufig dazu antreiben, immer höher, schneller und weiter zu wollen. Leistungsdruck, Erwartungen und innere Antreiber lassen wenig Raum für Pausen oder Selbstfürsorge – und nicht selten bleiben wir dabei selbst auf der Strecke.
Umso wichtiger ist es, den eigenen inneren Dialog wahrzunehmen, harte Selbsturteile zu hinterfragen und einen unterstützenden, freundlicheren Umgang mit sich selbst zu finden. Selbstmitgefühl kann dabei helfen, mit Belastungen achtsamer umzugehen, innere Stärke zu entwickeln und sich selbst mit mehr Verständnis zu begegnen.